Kaffee am Arbeitsplatz

Erst mal ‘n Tässchen

Von Claudia Harbinger · 2019

Das schwarze Heißgetränk gehört in den meisten Unternehmen zur Grundausstattung. Es wird als Wachmacher, Energiegeber und als Kommunikationsmittel geschätzt und ist für viele Mitarbeiter nicht nur am Morgen die erste Wahl. Herkunft und Qualität spielen dabei zunehmend eine wichtige Rolle, je nach Firmengröße und -kultur ebenso die Art der Zubereitung.

Eine Frau steht am Fenster und trinkt eine Tasse Kaffee. Thema: Kaffee am Arbeitsplatz
Foto: iStock/Halfpoint

Auch in Zeiten von Grüntee und Mate-Getränken sorgt an den meisten deutschen Arbeitsplätzen weiter der Kaffee für gute Stimmung. Es gibt kaum eine Teambesprechung, bei der er nicht zur Standardausrüstung gehört. Manchmal kann sein Geschmack sogar den Ausgang des Meetings beeinflussen. Bittere Brühe, die Magenschmerzen verursacht, sollte deshalb tunlichst vermieden werden.

Zu den Qualitätsmerkmalen zählen Herkunft, Sorte, Röstung, Frische und Art der Zubereitung. Eine Vielzahl von kleinen und großen Kaffeeröstereien bietet Unternehmen online und vor Ort Beratung für das passende Kaffeekonzept. Dazu gehören Rahmenverträge für Maschinen und Kaffeesorten sowie Kaffee-Abos mit an den Bedarf angepassten Lieferzeiten.

Kaffee am Arbeitsplatz: Entscheidungshilfe

Bei der Mitarbeiterzufriedenheit und dem harten Kampf um Fachkräfte zählen an erster Stelle Gehalt und Arbeitsbedingungen. Wenn sich die Beteiligten nach einem Gespräch an die wohlschmeckende Tasse Kaffee erinnern, kann das einen Unterschied zur Konkurrenz machen. Für die junge Generation von Arbeitskräften sind zudem Nachhaltigkeit und Klimaschutz wichtige Themen. Für sie müssen beim Kaffee auch die Bedingungen im Anbauland stimmen – Bio-Kaffee aus fairem Handel ist hier Trumpf. Die richtige Art der Zubereitung ist Teil von kaffeekulturellen Debatten. Am Arbeitsplatz richtet sie sich häufig nach der Anzahl der Mitarbeiter und dem Prestigebewusstsein des Unternehmens. Das Spektrum reicht von kleinen Kaffeepressen und sogenannten Pour-Over-Kaffeebereitern über die klassische Filterkaffeemaschine oder Kaffeekapsel- oder -padmaschinen bis hin zum Kaffeevollautomaten. Manchmal steht sogar eine Siebträgermaschine im Aufenthaltsraum. Allen ist gemein, dass sie praktisch, sicher, schnell und belastbar sein sollten. Ihren Platz haben sie sinnvollerweise in einer Kaffeeküche oder in einem Bereich mit angenehmer Aufenthaltsqualität.

Mitbestimmung

Über Kaffee lässt sich streiten: Wer ihn kauft, wer ihn trinkt und dafür wie viel in die Kasse legt, wird in Unternehmen oft ausgiebig ausgefochten. Denn die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich: Ob milder oder stärker, schwarz oder mit Milch, mit Zucker oder ohne, jeder mag ihn anders. Die einen bevorzugen Filterkaffee, die anderen möchten das Repertoire eines Kaffeevollautomaten nutzen. Das Unternehmen sollte seine Mitarbeiter bei der Entscheidungsfindung einbeziehen. So wird Konfliktpotenzial im Vorfeld ausgeräumt, und die Belegschaft kann bei der #uglycoffeecupchallenge in den sozialen Medien kreativ rangeln, wer die hässlichste Kaffeetasse hat.

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